Verehrte Damen und Herren. Willkommen beim Bullshit-Bingo. Hier gibt es Sätze, die ich einst selbst glaubte und nun aus einer neuen Perspektive mit Ihnen betrachten mag. Heute mit dem Klassiker: “Aber ich kann doch gar nicht singen!”😩 Los geht’s: Was in dieser klassischen Aussage meistens versteckt ist.

🌟1. Ich kann meine Stimme nicht hören, weil ich Scham empfinde, wenn sie nicht so perfekt klingt wie aus irgendwelchen Musikproduktionen. ➡️ „Ich kann noch nicht mit Scham umgehen.“

🌟2. Sie klingt nicht „gut“ was impliziert, dass ich beim Singen etwas leisten muss und diese Leistung nicht erfülle. ➡️ „Ich kann mir noch nicht erlauben einfach mal was aus Freude ohne Leistungsgedanken zu machen!“

🌟3. Das ist mir voll unangenehm gehört zu werden, wenn ich einen schiefen Ton rauslasse. ➡️ „Ich kann noch nicht die Vorteile von Singen wie Entspannung und sich-nicht-so-ernst-nehmen in meinem Leben lassen, weil mir soziale Anerkennung, die auf Leistung basiert, wichtiger ist als mein Wohlbefinden.“

🌟4. Man könnte mich hören. Strange, oder? Eigentlich wollen wir doch alle gehört werden, aber wenn man das Offensichtlichste tun könnte – singen – denken wir gleich „Naaaaa, too much.“ ➡️ „Ich kann mich noch nicht selber hören oder von anderen hören lassen.“

Die Brücke zum Singen ist genau das – let’s do it anyway. Wenn du mir sagen solltest, dass du nicht singen kannst, sage ich: “Gut so!”🙆🏼‍♀️ Weil Singen sollte kein Raum sein für Leistung, perfekte Töne oder Besser-werden-müssen. Hier geht es um einen Platz für dich, deinen Körper und deine Stimme zu spüren und dir etwas an die Hand zu geben, das dich immer begleitet und dir niemand nehmen kann: deine Stimme. Genau deshalb möchte ich im Stimm-Jahr mit dir und deine Liebsten deine Stimme erforschen. Mehr Infos habe ich dir über das Bild verlinkt.

By the way. Hast du heute schon gesungen? Sonst kannst du das mit mir im kostenlosen Test-Monat des Stimm-Jahrs tun 🙂

Ich wünsche dir viel Freude beim Stimme erforschen und beim Doing it anyway 🙂