Hannah mit H ist vor allem Musik. Und doch ist Hannah mehr als nur Musik. Heute möchte ich ein etwas anderes Thema teilen, was aber mit der Musik auch sehr in Verbindung steht: Meine Art zu arbeiten.❤️

🌟Das Universum ist größer als der Algorithmus* oder warum Social Media und eine Webseite nur die Spitze vom Eisberg sind🌟

Ich könnte den alten Weg für meine Selbstständigkeit und Musik wählen. Ich könnte so viel schreiben, um dich davon zu überzeugen, dass ich die Richtige bin. Ich könnte haufenweise Content erstellten, um meine Expertise zu beweisen. Ich könnte dir sagen, warum ich qualifiziert genug bin, was ich studiert habe, welche Erfahrungen ich schon gesammelt habe. Ich könnte all das machen. Aber ich kann mir endlich eingestehen, dass das einfach nicht mein Weg ist.

Positionierung – 0 Punkte!

Ich spüre schon ganz lange, dass meine Art zu Arbeiten mehr einem Spiel und keinem skalierbaren Weg gleicht. Bei „Positionierung“ scheitere ich schon komplett. Ich kann Webseiten basteln und beim Sichtbar werden unterstützen. Aber irgendwie mache ich auch Musik, schreibe Lieder. Produziere gerade ein Album. Dadurch weiß ich, wie viel Mut es fürs Sichtbarwerden braucht. Und zwar nicht nur einmalig. Sondern jeden Tag aufs Neue, um sich seinen Träumen zu verschreiben. Ich habe vor nächstes Jahr Gesangsunterricht verbunden mit Körperarbeit zu geben. Und bei all diesen Dingen habe ich manchmal eher das Gefühl Undercover-Psychologin zu sein, weil es am Ende eh immer um dasselbe geht: „Was ist meine Stimme und wie kann ich sie in der Welt platzieren, mit meinen Ängsten umgehen und mich beim Sichtbarwerden wohlfühlen?“

Worauf kommt es wirklich an?

Ich habe mir die letzten Jahre immer wieder die Frage gestellt: „Wann habe ich Menschen für ihre Arbeit bezahlt?“ Und mir ist recht schnell klar geworden, dass es nie – wirklich nie – an einer Facebook Ad lag (hab die Leute eher weggeklickt, weil Unterbrechungsmarketing einfach nur nervt). Es waren meistens Personen, die mich inspiriert haben. Die keine Marketing-Strategie gefahren sind, sondern Social Media oder Webseiten als Tool genutzt haben, um das was sie wirklich bewegt sichtbar zu machen.

Der alte Trott oder ein neues Experiment

Der alte Weg heißt: „Wie viele Likes, Follower und letztendlich Kunden kann ich generieren?“ Mein Weg – oder nennen wir es mein Experiment – heißt: „Es ist wirklich niedlich, dass wir im Marketing schon wieder kontrollieren und andere von uns überzeugen wollen. Wir könnten auch einfach mal dem Universum vertrauen, dass wenn wir genau das teilen was uns ausmacht, es uns auch gerne dahin bringt wo unsere Fähigkeiten, unser Charakter und unsere Eigenschafen gebraucht werden.“

Wenn’s doch nur so leicht wäre

„Ist ja leicht so blauäugig die Arbeit anzugehen, Hannah, wenn man keine Geldprobleme hat!“ – denkst du dir jetzt vielleicht und touché – guter Punkt! Ich hab wirklich blaue Augen. Und weißt du was? Ich hatte auch immer Angst vor diesem Moment nicht zu wissen wo nächsten Monat mein Geld herkommt und damit konfrontiert bin zu wählen: Vertrauen oder mir einreden, dass meine Arbeit doch nicht wichtig ist. Und was soll ich sagen. Dieser Text entsteht gerade aus genau dieser Situation. Mein Hauptauftrag für die nächsten Monate ist weggebrochen und dieses Jahr habe ich genutzt um mein Geld größtenteils in Equipment zu investieren. Heiße da – keine Ahnung wo Geld herkommen wird. Und ich bin gerade selber erstaunt wie sehr ich in mir ruhe. Ich weiß nur, dass ich sage: Ich bin da. Weil ich weiß, dass ich viel zu geben habe. Sei es für Webseiten basteln. Um wie an Weihnachten Lieder zu schreiben damit andere sie verschenken können. Beim Klarheit schaffen um aus den eigenen Fähigkeiten Angebote zu entwickeln. Für Stimmtraining. Vielleicht ja auch für etwas, was ich selber noch nicht auf dem Schirm hab.

Warum sollte ich nicht unterstützt werden?

Ich weiß echt nicht wo dieses Grundvertrauen gerade herkommt. Die letzten Monate kam mir immer wieder der Satz in den Sinn: „Warum um Himmelswillen sollte mich das Universum nicht bei dem unterstützen was ich liebe zu tun? Damit ist wirklich allen gedient!“ Mein Kopf kann nicht greifen wie das funktionieren soll und irgendwie gibt mir genau das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein. Es ist fremd. Unbekannt. Und somit nicht mehr der alte Weg. Dr. Joe Dispenza würde wohl sagen: „Das ist der Punkt an dem dich das Universum frägt: Meinst du es wirklich ernst?“ Und da du das liest und ich das gepostet habe kann ich sagen: Yep! Tue ich ❤

Das ist meine Arbeit. <3

Ja ich kann sagen ich bin gerne da für die, die mich brauchen– als Technik-Tante. Als kreativer Kopf, der die Dinge im Überblick behält und als persönliche Cheerleaderin. Und, um zu sagen dass du keine 10 Social Media Profile oder eine Webseite mit 20 Unterseiten brauchst. Es reicht deine Arbeit zu lieben und deine Werte und Angebote klar zu haben. Deine Onlinepräsenz ist ein Spiegel dieser Klarheit. Hinter dieser Klarheit steckt Energie. Wenn wir diese Energie in die Welt lassen (sei es durch eine Webseite, Social Media oder oldschool durch einen ausgedruckten Flyer oder erzählen im Bekanntenkreis) unterstützt dich der beste Algorithmus der Welt, um die Menschen zu dir zu bringen, die dich brauchen: Das Universum! 🙂

Das ist Sichtbarkeit schaffen – mehr als Marketing.https://www.sichtbarkeitschaffen.de/

Und falls jemand den eher musikalischen Weg mit mir gehen mag:https://www.hannahmith.de/

Liebes Universum. Ich wäre dann da.🌟