Mein erstes Kreativwochenende im Allgäu

Huhu ihr Lieben! Heute erzähle ich euch an mein Lieblingsbäumchen sitzend mit der Sonne im Gesicht vom ersten kreativen Hosenscheißer Wochenende🌌 “Einfach da sein reicht” ist wohl das schönste was ich für mich und meine Arbeit mitnehme. Ein mit Lübö gefülltes Dankö an alle, die dabei waren und an Mischa und Nicole. Euer Heimathafen gefüllt mit eurer Liebe, Leichtigkeit, Witz und dem besten Essen, ist der schönste Ort, den ich mir für meine Veranstaltungen wünschen kann.❤️🌌

Über neue Veranstaltungen werdet ihr zuerst in meinem Newsletter der Wunderpost informiert.

Das Album ist da! – Dieser Moment

Ich bin a bissle nervös aber freue mich zeitgleich ein Ast:

Am 25.11. wird mein Album veröffentlicht!💖

Und das möchte ich mit dir voller Freude schon 2 Tage vorher feiern! 

Es folgt eine Einladung – so, dass du dir den Termin gleich mit ganz vielen Herzchen in den Kalender schreiben kannst!😁✨

✨Online Album Release Party✨
✨23.11. ab 19 Uhr via Zoom✨
Zusammen mit der bezaubernden Christiane Zimmermann führe ich euch durch einen bunten Abend. Deine einzige Aufgabe ist dich über den Button unten am 23.11. um 19:00 Uhr ins Zoom-Meeting einzuwählen. Und dann geht’s auch schon los. Ich singe für dich, erzähle einige Entstehungsgeschichten zu meinen Liedern und lass mich selbst überraschen was der Abend für uns bereithält. Aufjedenfall gibt es neben Live-Musik auch eine kleine Premiere und zusätzlich eine tolle Ankündigung… mehr  verrate ich dazu aber nicht… ein bisschen Spannung soll noch bleiben.😁

Kneif mich mal – Opening bei Ute Ullrich

Es war eine ziemlich wilde Zeit in der mir die Ute Ullrich über den Weg lief. Berufliche Neuorientierung könnte man sagen oder auch “Ich weiß eigentlich was ich machen möchte – von und mit meiner Kreativität & Musik leben. Aber wie um Himmels willen soll es funktionieren?”

Da kam Ute und zeigt mir: Es geht. Über einige Zufälle sind wir ins Gespräch gekommen. Es hat zwei ausführliche Gespräche gebraucht und sie hat diesen kleinen Funken, der in mir immer wieder funkte mitentzündet: “Was Hannah, wenn du gar nicht mehr warten musst. Jetzt loslegst und das machst, was du schon immer tun wolltest?” Und so nahmen die Dinge ihren Lauf.

Seit einem halben Jahr habe ich nun voll Ja gesagt! Zu mir, meiner Musik & der kreativen Selbstständigkeit. Und was so romantisch klingt á la “Ich lebe jetzt meinen Traum” ist in der Realität ein ziemliches Hoch und Runter. Ich hab so viel die letzten Monate über mich gelernt und wie groß der Wunsch wirklich ist das mit meiner Arbeit zu tun was mir und anderen Freude bereitet. Und vorallem die Feststellung, dass auch der Lieblingsjob Nachteile, nervige Momente und finanzielle Fragen mit sich bringt.

Letzte Woche sprach ich erst in der Gesangsschule mit einer Schülerin darüber. In einem Nebensatz fiel mir auf was mir ermöglicht das alles auf mich zu nehmen: “Weißt du, vieles ist schwierig und auch herausfordernd auf diesem kreativen Weg. Natürlich! Aber in mir kommt immer wieder der Gedanke, dass das was ich mir und anderen schenken möchte, größer ist als diese Hürden. Zumindest jetzt und solange ich es so empfinde, gehe ich weiter den Weg mit meiner Musik und Kreativität.” Und neben den Hürden gibt es ja auch die zauberhaften Momente, die mich bestärken mutig auf diesem Weg voranzuschreiten.

Ein Moment, der dieses “da gibt es was, das größer als die Hürden ist” wunderbar zusammenfasst, erlebte ich bei einem Konzert von Ute Ullrich. Ich durfte mit einem eigenen Lied ihr Konzert eröffnen. Ich war sehr aufgeregt und zeitgleich voller Vorfreude und als ich auf der Bühne stand, flüsterte eine warme leise Stimme in mir “Hier gehören wir hin.” Ich habe mich selbst ein bisschen erschrocken – bin ich doch häufig ziemlich zurückhaltend und mit deutlich zu viel Lampenfieber unterwegs. Aber dieser Satz hat sich so wahr und echt angefühlt, dass ich ihn leichtschmunzelnd einfach mal geglaubt habe. Ute hat mich wundervoll durch den Abend und durch diese Erfahrung geleitet und ihr Publikum – lauter herzliche Menschen – mich durch “diesen Moment” getragen. Seither ist dieser Moment ganz nah bei mir und erinnert mich immer wieder daran, dass es Platz gibt für meine Musik gibt. Und sich immer wieder Türen öffnen, wenn ich “einfach” losgehe.

>> zu Ute Ullrich

Ich kann nicht singen und was das wirklich bedeutet.

Verehrte Damen und Herren. Willkommen beim Bullshit-Bingo. Hier gibt es Sätze, die ich einst selbst glaubte und nun aus einer neuen Perspektive mit Ihnen betrachten mag. Heute mit dem Klassiker: “Aber ich kann doch gar nicht singen!”😩 Los geht’s: Was in dieser klassischen Aussage meistens versteckt ist.

🌟1. Ich kann meine Stimme nicht hören, weil ich Scham empfinde, wenn sie nicht so perfekt klingt wie aus irgendwelchen Musikproduktionen. ➡️ „Ich kann noch nicht mit Scham umgehen.“

🌟2. Sie klingt nicht „gut“ was impliziert, dass ich beim Singen etwas leisten muss und diese Leistung nicht erfülle. ➡️ „Ich kann mir noch nicht erlauben einfach mal was aus Freude ohne Leistungsgedanken zu machen!“

🌟3. Das ist mir voll unangenehm gehört zu werden, wenn ich einen schiefen Ton rauslasse. ➡️ „Ich kann noch nicht die Vorteile von Singen wie Entspannung und sich-nicht-so-ernst-nehmen in meinem Leben lassen, weil mir soziale Anerkennung, die auf Leistung basiert, wichtiger ist als mein Wohlbefinden.“

🌟4. Man könnte mich hören. Strange, oder? Eigentlich wollen wir doch alle gehört werden, aber wenn man das Offensichtlichste tun könnte – singen – denken wir gleich „Naaaaa, too much.“ ➡️ „Ich kann mich noch nicht selber hören oder von anderen hören lassen.“

Die Brücke zum Singen ist genau das – let’s do it anyway. Wenn du mir sagen solltest, dass du nicht singen kannst, sage ich: “Gut so!”🙆🏼‍♀️ Weil Singen sollte kein Raum sein für Leistung, perfekte Töne oder Besser-werden-müssen. Hier geht es um einen Platz für dich, deinen Körper und deine Stimme zu spüren und dir etwas an die Hand zu geben, das dich immer begleitet und dir niemand nehmen kann: deine Stimme. Genau deshalb möchte ich im Stimm-Jahr mit dir und deine Liebsten deine Stimme erforschen. Mehr Infos habe ich dir über das Bild verlinkt.

By the way. Hast du heute schon gesungen? Sonst kannst du das mit mir im kostenlosen Test-Monat des Stimm-Jahrs tun 🙂

Ich wünsche dir viel Freude beim Stimme erforschen und beim Doing it anyway 🙂

Westerwald-Magie zum Tourabschluss

Meine Damen & Herren – darf ich ihnen das Universum vorstellen? Es heißt Christiane Zimmermann und lebt im Westerwald (im sogenannten “Feenreich”). Christiane ist Künstlerin, malt Feen und ich hatte die Ehre in ihrem wunderschönen Zuhause (, das ungefähr so gemütlich wie der Fuchsbau von Harry Potter ist) mein letztes Wohnzimmer-Konzert zu geben. Und Gottchen war das eine letzte Woche!

“Pläne sind sowas von 2019.”

Der Plan war Donnerstag anzureisen, um in aller Ruhe anzukommen und dann am Freitag ein schönes Wohnzimmerkonzert zu geben. Haha. “Pläne sind ja sowas von 2019”, sagte unser lieber Freund Mischa Miltenberger, der donnerstags den Onlineclub “Mensch Mischa” veranstaltet. Er lädt immer einen spannenden Menschen ein und unterhält sich dann über ein bestimmtes Thema. Ich wollte mit Christiane entspannt die Füße hochlegen und mit ihr die Sendung ansehen. Doch Pläne sind ja bekanntlich zum Ändern da. Schwupps – der Gast ist krank – es braucht Ersatz und Mischa frägt gerade heraus: “Wollen Christiane und du dabei sein?” Natürlich wollen wir – und so gab’s meine erste Bühne im Westerwald halt nicht am Freitag, sondern mit Christiane und Mischa schon am Donnerstag. Es war ein sehr lustiger und schöner Abend – falls du die Aufzeichnung ansehen mag, kannst du das über das Bild auf Mischas Telegram Kanal tun:

Mit einem Klick auf das Video oder hier, kommst du zur Aufzeichnung auf Telegram 🙂

Wohnzimmer-Konzert mit tollen Menschen und der weltbesten Kürbissuppe

Nachdem wir den Donnerstag verdaut haben, ging es Freitag fröhlich weiter. Christiane kochte die beste Kürbissuppe für die Gäste und bereitete alles so zauberhaft (in den ohnehin schon gemütlichen Räumen) vor, so dass ich mich voll und ganz auf mich und die Musik konzentrieren konnte. Und als dann die ersten Gäste kamen, habe ich mich neben viel nervösem Kribbeln einfach total gefreut. Es war eine richtig schöne Truppe und ich hab mich direkt getraut zu fragen, ob ich bei einem Lied auch gefilmt werden könnte. Es war möglich und somit haben wir jetzt den “Jürgen” hier verewigt. Neben schönen Gesprächen nach dem Wohnzimmer-Konzert spielte die liebe Miriam (eine ganz bezaubernde Gästin) auf ihrer Handpan zwei Stücke. Es war ein super Ausgleich und mir hat es unglaublich gut getan von ihren sanften Klängen mitten im Konzert entspannt zu werden. Allgemein war das Publikum unglaublich wertschätzend, liebevoll und es hat ganz großen Spaß gemacht den Abend mit diesen Menschen verbracht zu haben.

Meine eigene Social-Media-Managerin (zumindest für einige Tage)

Und wer jetzt denkt – “Hey, das waren jetzt bestimmt genug Komfortzonen, aus denen sich Hannah da so die letzten beiden Tage rausgetraut hat.” HAHA – ja das DACHTE ich auch. Am Wochenende ging es weiter. Christiane erzählte mir von einem besonderen Ort – dem Little Brittan Inn – ein Hotel, in dem man Mitten in Deutschland britischen Urlaub machen und viele verschiedene Welten auf dem Grundstück genießen kann. Christiane hat mein Lied “Diesen Moment” gehört und musste sofort an die Zauberuhr in dem Garten denken. Also haben wir das Lied dort neben anderen Videos und Fotos direkt aufgenommen und spontan auf YouTube hochgeladen (die Frau tritt einem wirklich sehr liebevoll in den Hintern und ich hab sie zu meiner persönlichen Social Media Managerin gekrönt – davon weiß sie aber noch nichts – hihi). Vor Ort hat mich dann (,weil ich noch nicht genug Mutproben hatte die letzten Tage,) der Besitzer des Hotels Garry (ein toller Kerl!) gefragt, ob ich für seine englische Familie noch was vorspielen mag. Zwischen roten Bussen habe ich dann versucht eine englische Familie für deutsche Lieder zu begeistern. Das war ein Moment😂 Die Videos unseres Ausflugs findest du hier auf YouTube.

Not London – der Westerwald ist hier zu sehen!

Fazit der ersten Wohnzimmer-Konzert-Tour

Ich bin fertig. Feeeeeertig Leute! Ich lag die letzten drei Tage gefühlt durchgehend auf dem Sofa. Diese ganzen Eindrücke erst einmal zu sortieren braucht gefühlt so viel Kraft wie sie erlebt zu haben. Es war wunderschön und ich bin mächtig stolz auf mich diese Reise auf mich genommen zu haben. Gerade bei Christiane habe ich noch einmal mächtig gespürt, dass Musik das ist was ich machen möchte. Auch wenn ich mit ganz vielen Dingen konfrontiert bin, die mich nervös und unsicher machen – es ist immer so schön spielen zu dürfen und offene Ohren zu bekommen. Es hat mich bestärkt, dass ich im Winter mein erstes Album professionell aufnehmen möchte und gehe dafür gerade in die volle Planung. Ich freue mich schon so darauf! <3

Bis dahin und noch das Wichtigste – ein riesen Danke an die tollsten Gastgeber Silke & Stephan, Michelle, Mischa, Nicole und Christi(j)ane! <3

Wohnzimmer-Konzert in der Mimi-Harmonie

Nach meiner kleinen Reise in den Norden, ging die “Wohnzimmer-Konzert-Tour” Richtung Kassel weiter. Nachdem ich mich dort bei meiner lieben Freundin Michelle erst einmal zwei Tage ausruhen und in ihrem wunderschönen Zuhause (mit ganz viiiiiel Pflanzen) erholen durfte, haben Michelle und ich das nächste Wohnzimmer-Konzert organisiert.

Wenn das Wohnzimmer zur Konzerthalle wird

Scherzhaft haben wir Michelles Wohnzimmer mit einem Konzerthaus verglichen. Natürlich kam uns zuerst die Elbphilharmonie in den Sinn – so luden wir an diesem Abend in die Mimi-Harmonie ein. Und auch das Catering muss in solch besonderen Hallen stimmen. Nach langen Diskussionen und Gedankengängen brachen wir für einen wahrlichen Fülle-Einkauf auf, um die Konzertgäste zu versorgen. Wir zauberten mit Michelles Auge für Ästhetik ein schönes Buffet und backten einen Schokokuchen. Nachdem der Boden im Wohnzimmer mit Yogamatten, Decken und Gartenkissen zu Sitzen umfunktioniert wurden und wir einen Hocker als Bühne wählten, konnte es losgehen!

Wenn die Konzerthalle auch noch zum Musikladen wird

Es klingelte und die Gäste kamen und wie bezaubernd – es kamen nicht nur Menschen sondern auch weitere Gitarren und Ukulelen für eine Jam-Session nach dem Konzert zu Besuch. Ehe ich mich versah saßen 9 Menschen und 6 Instrumente in der Mimi-Harmonie. Und es ging wie immer los mit dem Konzert aus der Vesperdose. Das Publikum entscheidet anhand einer Dose mit Papierzetteln die Reihenfolge des Konzerts. Jeder zieht nacheinander einen Zettel, liest den Programmpunkt vor und ich singe dann das jeweils gezogene Liedchen. Und wie immer war es auch interaktiv und die schönen Menschen haben in der Mimi-Harmonie mit passenden Kommentaren und Witzen eine schöne Dynamik in das Konzert gegeben.

Ich hab super viel Wertschätzung bei Spielen bekommen, die Gespräche beim Buffet danach waren richtig schön und die werten Herren, die ihre Instrumente mitgebracht haben, haben uns nach meinem Programm “Da kann ich ein Lied von singen” mit ihren zarten wie rauchigen Stimmen verzaubert. Nachdem dann alle Instrumente auf der Couch Feierabend machen durften, sagte Michelle nur “Willkommen im Musikladen, wie kann ich ihnen heute helfen?”

Meine Highlights des Abends: Geschenke & eine große Band

Zum einen habe ich es unglaublich genossen, dass das werte Publikum an den Stellen gelacht hat, wo sie lachen sollten und dann aufmerksam zugehört haben, wenn es auch etwas ruhiger wurde. Wenn man Lieder schreibt macht man sich ja doch auch gewisse Gedanken dazu an welchen Stellen es was zum Schmunzeln gibt – da ist es schön, wenn die Rechnung aufgeht. Auch, dass wir danach noch weiter gemeinsam Musik gemacht und auch mein Lied “Die Vielfalt des Meers” im Chor gesungen haben, hat mich unglaublich gefreut. Gemeinsam Singen ist einfach Balsam für die Seele! 🙂

Was mich besonders berührt hat, war ein Geschenk von Michelle – plötzlich stand sie mit zwei Paketen vor mir. Ihre Freundin hat mir mein erstes eigenes Tour-Plakat mit allen Orten auf eine Leinwand gemalt. Zusätzlich gab es noch eine Tasse mit meinem Künstlername (hab ich mal in ‘nem Nebensatz erwähnt, dass ich das cool finde) und ich bin Michelle einfach unglaublich dankbar für diese aufmerksame Geste!

Was sagen man doch am Ende so gerne? Kassel – ich komme gerne wieder! <3

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